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Elf bayerische Flugsportvereine haben am 20.07.1968 die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sportflugzeuge und geeignete, besonders ausgebildete Flugzeugführer bereit zu stellen, um bei Katastrophen und größeren Schadensereignissen aus der Luft Beobachtungen durchzuführen und Hilfe zu leisten.
Der Blick in die Vergangenheit beweist, dass die Luftrettungsstaffel Bayern diese Aufgabe über viele Jahre stets zuverlässig erledigt hat. Von sieben Stützpunkten aus fliegen zahlreiche ehrenamtliche Einsatzpiloten und amtliche Luftbeobachter, die vor allem aus der kommunalen Verwaltung und von Forstdienststellen kommen, ihre wertvollen Einsätze über Oberbayern.
Das Hauptinteresse gilt der vorbeugenden Waldbrandabwehr. Bei den Flügen entdecken die aufmerksamen Beobachter aber auch immer wieder Verunreinigungen von Oberflächengewässern, Müllablagerungen und Waldschäden etwa durch den Borkenkäfer. Die weite Sicht und der gute Überblick von oben ermöglichen bei Waldbränden oder Überflutungen wichtige Erkenntnisse für deren Bekämpfung. Manches Mal lässt sich dank der sorgfältigen Beobachtung ein Schadensereignis verhindern. Dies hat sich zuletzt etwa bei den Hochwasserereignissen im Sommer 2005 im Werdenfelser Land gezeigt.
Allen Mitgliedern der beteiligten Flugsportvereine danke ich für ihr großes Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz für die öffentliche Sicherheit, den sie in enger Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und zuständigen Behörden leisten. Im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger hoffe ich, dass die Luftrettungsstaffel Bayern ihren Einsatz für Mensch und Natur auch in Zukunft so engagiert leistet.
gez:
Christoph Hillenbrand
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